Ich sollte mir Notizen machen. Irgendwie habe ich bei anderen Situationen Ideen was ich hier schreiben soll, und dann, wenn ich hier sitze, ist alles weg. Nun ja, 2 Monate habe ich nun hinter mir. Und als kleiner Rückblick: die schlimmste Zeit war die erste Woche. Wenn man aktiv den Entzug erlebt, und man sich selbst ständig gegen jede Situation stemmen musste, nach oder bei der man sonst immer geraucht hat. Das fühlt sich Anfangs sehr komisch an. Heute ist mir das jedoch vollkommen egal.

Das heißt natürlich nicht, das ich nicht daran denke. Was bedeutet, ich denke anders daran. Zu Beginn des Aufhörens war der Gedanke: „Jetzt würde ich normal gerne rauchen…!“ Jetzt ist es eher: „Früher hätt ich Idiot die Zeit vergeudet.“
Das Lustige und tatsächlich Wahre an der Geschichte: durch das Nicht-mehr-rauchen bekommt man weniger frische Luft. Bizarr oder? Aber es stimmt. Mal ehrlich liebe Mit-Raucher, vor allem die, die nicht im Haus rauchen, Ihr rennt doch auch wie Marionetten – von der Sucht geleitet – stündlich vor die Tür. Man wird zwar Nass und es ist auch mal Kalt. Aber man kommt an raus an die Luft. Das vermisse ich schon ein wenig. Ich könnte so natürlich auch vor die Tür, aber das wäre ja Sinnlos. Und würde nur an eine ritualisierte Handlung erinnern, von der ich mich getrennt habe.

Und wenn ich es tue, dann stehe ich oben im Garten, bei klarem Wetter, geniese die richtige frische Luft und sehe mir dieses Panorama an:

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Und zu guter Letzt, braucht man eben eine Motivation, meine ist er:

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